Der Eine-Welt-Laden UNDUGU...

... der Martins-Kirchengemeinde ("undugu" in Kisuaheli: "Partnerschaft") geht zurück auf den Verkauf fair gehandelter Waren durch Frau Brigitte Schubel, die dafür Helfer/innen um sich sammelte, zuerst beim Missionsfest 1978, danach an Markttagen auf einem Tapetentisch vor der „Freiherr-vom-Stein-Apotheke“. Bald bekam der Laden einen festen Platz im Martinshaus, später im „Haus der Gemeinde“ hinter der Thomaskirche. Bei Gemeinde-, Ludwig-Steil-Hof- und Stadt-Festen gehört der Undugu-Laden dazu.

Das Mitarbeiterteam ist beseelt von dem Wunsch, etwas gegen die schreiende Ungerechtigkeit im Welthandel zu tun. Wirtschaftlich und sozial benachteiligten Kleinbauern, Handwerkern und Kleingewerbetreibenden in den armen Ländern soll geholfen werden, sich aus eigener Kraft durch faire Handelsbeziehungen einen angemessenen Lebensunterhalt zu sichern. Das Angebot fair gehandelter Waren geht von Kaffee, Tee, Schokolade und Gewürzen bis zu Wein, Geschenkartikeln, Schals und Taschen. Seit 2016 gehört dazu auch der Kaffee eines Espelkampers, der in Bremen zusammen mit einem Kameruner eine Rösterei betreibt, die ihre Kaffeebohnen ohne Zwischenhandel direkt vom Erzeuger in Kamerun bekommt.

Nach Fertigstellung des neuen Gemeindehauses an der Thomaskirche wird der „Eine-Welt-Laden UNDUGU“ darin seinen Platz finden, und dann näher im Blick der Öffentlichkeit sein Angebot machen. Er braucht dafür Kunden, denen die ungerechten Lebensverhältnisse in der Welt Not machen; er braucht aber auch mehr Mitarbeiter/innen jeden Alters, die einmal im Monat oder öfter zu zwei Stunden Dienst im Laden bereit sind. Mit einem größeren Helferkreis könnten die Öffnungszeiten – bisher dienstags 10.00 - 12.00 Uhr und donnerstags 15.00 - 17.00 Uhr – ausgeweitet werden, was sicher im Interesse der Kunden wäre.